STAND VOM 05. NOVEMBER 2025
Anmeldung und Check-In finden im Eingangsbereich des KISS (Studierendenhaus) statt. Hier bekommt ihr eure Namensschilder. Die Anmeldung ist auch gleichzeitig der Infopoint, der während des gesamten Wochenendes besetzt ist, falls es Fragen oder Probleme geben sollte.
Adresse für Navigation: KISS Studierendenhaus und Vorstandsgebäude, Gebäude 65; Joseph-Stelzmann-Straße 9a, 50931 Köln
Achtung: Vom 14.11. bis zum 24.11. kommt es aufgrund von Bauarbeiten zur Vollsperrung des Kölner Hbf für Fern- und Regionalzüge (aktuelle Infos: https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-duesseldorf-de/presseinformationen-regional/DB-nimmt-Ende-November-das-neue-moderne-Stellwerk-fuer-den-Koelner-Hbf-in-Betrieb--13575120#)
Bis jetzt heißt es, dass viele Fernverkehrszüge über Köln Messe/Deutz oder Köln Ehrenfeld umgeleitet werden, von dort könnt ihr den Campus auch gut erreichen. Schaut aber am besten selbst kurz vorher nochmal nach, in wie fern eure Verbindungen beeinträchtigt werden.
Bei vielen Verbindungen der Regio fallen die Kölner Haltestellen aus. Einige werden über Köln Süd umgeleitet, auch von hier ist der Campus gut zu erreichen. Schaut aber am besten selbst kurz vorher nochmal nach, in wie fern eure Verbindungen beeinträchtigt werden.
Der Campus ist gut erreichbar mit den KVB-Linien 9 (Haltestelle Uniklinik Köln) und 13 (Haltestelle Gleueler Straße/Gürtel) oder mit der Buslinie 146 (Haltestelle Geibelstraße).
Wir suchen noch Unterstützung für das Awareness-Team, dafür wird es noch einen Aufruf geben. Wenn du aber richtig Lust hast, uns am Wochenende zu helfen und im besten Fall auch schon Erfahrung hast, melde dich auch gerne über vernetzung@kritmed.de.
Awareness bedeutet Achtsamkeit oder „(sich) bewusst sein“. Wir wollen uns so verhalten, dass wir auf unser gegenseitiges Wohlbefinden achten, unsere und die Bedürfnisse anderer im Blick haben und diskriminierendes oder grenzverletzendes Verhalten so weit wie möglich verhindern. Wir möchten ein Treffen gestalten, das für möglichst viele Menschen ein empowernder, solidarischer und sicherer Ort ist.
Awareness-Team
Um das so gut wie möglich umzusetzen, gibt es ein Awarenessteam. Wenn ihr grenzverletzendes oder diskriminierendes Verhalten erfahrt oder beobachtet und/oder euch unwohl fühlt oder Hilfe braucht, ist das Awarenessteam für euch ansprechbar.
Erreichbarkeit: Das Awarenessteam ist anhand der Warnwesten erkennbar und während des gesamten Wochenendes für euch ansprechbar und erreichbar. Über eine Handynummer sind wir täglich während der Zeit, in der Programm stattfindet, erreichbar. Ihr könnt aber natürlich auch jederzeit Menschen aus dem Orgateam oder am Infopoint Bescheid sagen, die euch dann weiterleiten.
Angebote: Wir hören euch zu, können Gespräche mit euch und euren Freund*innen führen, euch einen Rückzugsraum bieten oder mit gewaltausübenden Personen sprechen. Dabei richten wir uns immer nach euren Bedürfnissen und nach dem, was ihr in dem Moment von uns braucht. Bei schwerwiegenderen Vorfällen kann es sein, dass Teilnehmende von der weiteren Teilnahme am Wochenende ausgeschlossen werden. Diese Entscheidung wird im Einzellfall durch das Orgateam getroffen. Wenn ihr Redebedarf oder Fragen an uns habt, dann sind wir auch vor und nach dem Wochenende über vernetzung@kritmed.de für euch erreichbar.
Grundsätze
Betroffenenorientierung: Das Awarenessteam ist dazu da, betroffene Personen zu unterstützen. Die Definitionsmacht liegt immer bei der betroffenen Person. Keine andere Person kann entscheiden, welche Situationen euch schaden oder belasten bzw. welche Themen euch triggern können.
Solidarität: Wir handeln solidarisch, parteilich, auf Augenhöhe und konsensual mit den Betroffenen
Transparenz: Bei Maßnahmen (z.B. Ausschluss) handeln wir nach klaren Absprachen im Awareness- und Orgateam.
Konsens und Nähe
Körperliche Nähe, Flirts und Sexualität sollen immer auf klarem, aktivem Konsens beruhen. Nur ein eindeutiges „Ja“ ist ein Ja – Schweigen, Zögern oder Unsicherheit sind kein Konsens. Achtet auf die Grenzen anderer Menschen und respektiert auch nonverbale Signale. Wenn ihr euch unsicher seid: fragt nach.
Sexualisierte Übergriffe, auch verbaler oder nonverbaler Art, werden nicht toleriert und können zum sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung führen.
Positionierung des Teams
Unsere Orga-Strukturen sind überwiegend weiß positioniert, able-bodied und viele von uns sind akademisch geprägt. Einige von uns sind queer und wir sind überwiegend FLINTA*-Personen. Das heißt: Wir bringen eigene Erfahrungen mit Diskriminierung und Allyship mit, aber viele Unterdrückungserfahrungen kennen wir nur von außen. Es kann also sein, dass die Awareness-Person, an die ihr euch wendet, Diskriminierungserfahrungen, die ihr macht, nicht erlebt. Wir bemühen uns um Sensibilität, wissen aber, dass wir Lücken haben. Wenn ihr euch unwohl fühlt, mit uns über bestimmte Erfahrungen zu sprechen, versuchen wir trotzdem für euch da zu sein und euch ggf. an externe Anlaufstellen weiterzuleiten.
Diskriminierungsformen
Grenzüberschreitungen und verschiedene Formen der Gewalt (verbale, emotionale oder körperliche) sind oft Ausdruck von gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dazu gehören Diskriminierungsformen wie Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Rassismus, Antisemitismus und Klassismus. Kein Raum ist komplett frei von Diskriminierung, wir möchten aber einen möglichst sicheren Ort für alle Teilnehmenden schaffen. Habt ein Auge aufeinander und reflektiert euer eigenes Verhalten. Dazu gehört, wie viel Raum ihr während des Vernetzungstreffen und in Gesprächen oder Diskussionen einnehmt und was für Symbole, Kleidungsstücke oder Frisuren ihr tragt, die für andere Menschen eine historische und/oder politische schmerzhafte Bedeutung haben (z.B. weitende Piercings, Locks und Braids, Aufdrucke auf Kleidung etc.).
Macht- und Hierarchiekritik
Auch in linken Räumen wirken gesellschaftliche Machtverhältnisse weiter – zum Beispiel, wer viel redet, wer gehört wird, wer Care-Arbeit übernimmt oder wer übersehen wird. Bitte reflektiert, wie ihr zuhört und sprecht und ob ihr euch selbst oder andere ausschließt. Awareness bedeutet auch, diese unsichtbaren Hierarchien zu hinterfragen und solidarisch miteinander umzugehen, sodass unterschiedliche Perspektiven Platz haben.
Barrierefreiheit
Uns ist bewusst, dass Zugänglichkeit mehr bedeutet als Treppen und Türen. Weiter unten findet ihr im FAQ eine Übersicht über Barrieren und Zugänglichkeit der einzelnen Veranstaltungsorte. Die Vorträge finden in deutscher Lautsprache statt. Im Programm könnt ihr Content Notes zu den einzelnen Veranstaltungen finden. Meldet euch auch gerne, wenn ihr Fragen zu Barrieren oder Zugänglichkeit habt oder dahingehend Unterstützung benötigt, damit wir schauen können, wie das gemeinsam umsetzbar ist!
Während des Wochenendes stehen euch ein Ruheraum (jederzeit zugänglich) und ein Awarenessraum (öffnet das Awareness-Team) zur Verfügung.
Fotos und Videos
Von Orga-Seite aus werden zu vorher kommunizierten Zeitpunkten Gruppenfotos mit allen zusammen gemacht, um diese beispielsweise auf unserer Website veröffentlichen zu können. Wenn ihr nicht fotografiert werden möchtet, müsst ihr hier natürlich nicht dabei sein. Achtet bitte auch wenn ihr privat Fotos macht darauf, dass alle erkennbaren Personen damit einverstanden sind.
Im AZ, wo unser Samstagabendprogramm stattfinden wird, dürfen generell keine Fotos gemacht werden.
Umgang mit Konsum
Wir möchten keine Menschen mit Substanzabhängigkeit ausschließen, möchten aber auf andere Teilnehmende und Menschen auf dem Klinikgelände Rücksicht nehmen. Konsumiert also nicht in Sichtweite von Menschen, deren Konsens ihr dazu nicht habt, und versucht generell, Drogenkonsum so weit wie möglich einzuschränken. Das gilt natürlich auch für Alkohol und auch bei der Party am Samstagabend. Auch wenn ihr rauchen wollt, holt bitte das Einverständnis von den Menschen direkt um euch herum ein.
Sprache
Sprache ist mächtig und schafft Realität. Verwendet bitte gendersensible Sprache und nutzt und respektiert die Pronomen anderer Personen. Stellt euch bei neuen Personen auch gerne mit euren Pronomen vor und fragt nach, wenn ihr euch mit etwas unsicher seid!
Prävention
Wir weisen beim Check-in und in der Willkommensveranstaltung auf Awareness hin.
Telefonnummern und Infos zum Awareness-Team findet ihr auch auf Aushängen an zentralen Orten.
Bitte achtet selbst aufeinander, fragt nach, wenn ihr euch unsicher fühlt und unterstützt euch gegenseitig.
Das klingt alles nach ganz schön viel Input, aber wir hoffen, dass wir es uns allen dadurch ermöglichen, ein möglichst schönes und empowerndes Wochenende miteinander zu verbringen. Sollten bei euch irgendwelche Fragen aufkommen, meldet euch gerne über vernetzung@kritmed.de.
Es ist unser Ziel, ein Vernetzungswochenende zu organisieren, an dem möglichst alle Menschen teilnehmen können. Uns ist jedoch bewusst, dass viel Arbeit im Bereich Barrieren und Zugänglichkeit noch vor uns liegt. Hier findet ihr eine Übersicht über Barrieren zum diesjährigen Vernetzungswochenende in Köln. Bei Fragen oder Anmerkungen kontaktiert uns gerne unter: vernetzung@kritmed.de.
Räumlichkeiten für Workshops und Vorträge:
Das Programm findet an der medizinischen Fakultät der Uni Köln in zwei Gebäuden statt (KISS und Anatomisches Institut). Beide Gebäude sowie die Räume für alle Veranstaltungen sind ohne Treppen zugänglich (z.T. ebenerdig, z.T. mit Aufzug). Ein barrierefreies WC gibt es allerdings nur im KISS.
Das Samstagabendprogramm findet im Autonomen Zentrum statt. Alle Räume, in denen Programm stattfindet, sind ohne Treppen zu erreichen. Ein barriereärmeres All-Gender-WC (breit, mit Stützgriff, ohne eigenem Waschbecken) ist vorhanden. Der Awareness-Raum ist leider nur über Treppen zu erreichen. Hier werden wir versuchen, bei Bedarf individuelle Alternativen zu finden.
Reize
Am Vernetzungswochenende sind wir meistens viele Menschen auf wenig Raum, es kann also laut und reizvoll werden. Es gibt jederzeit die Möglichkeit, sich aus dem Programm rauszunehmen. Euch steht über das ganze Wochenende ein Ruheraum als Rückzugsmöglichkeit bei Bedarf zur Verfügung (KISS, UG, wird ausgeschildert sein).
Ihr könnt euch auch immer an das Awareness-Team wenden, dort gibt’s zB Ohropax und Fidget-Toys. Mehr dazu findet ihr unter dem gesonderten Punkt zu Awareness.
Covid-Safety
Wir wünschen uns von allen Teilnehmenden, sich vorher auf Covid zu testen. Tests gibt es z.B. bei DM für etwa 2Euro. Wir appellieren an die Teilnehmenden, Verantwortung gegenüber betroffenen und gefährdeten Menschen zu übernehmen. Kommt nicht, wenn ihr Symptome oder einen positiven Test habt! Bringt euch auch gern FFP2-Masken für Momente mit vielen Menschen auf wenig Raum mit.
Sprache
Alle Vorträge finden in deutscher Lautsprache statt.
Die Kritis aus Köln organisieren eine Bettenbörse für die Menschen, die einen Schlafplatz für das Vernetzungstreffen brauchen. Wenn ihr an der Bettenbörse teilnehmen wollt, könnt ihr dies im Ticketshop zusammen mit gewissen Präferenzen (z.B. FLINTA*-only Schlafplatz, Allergien gegen Haustiere, Barrierefreiheit etc.) angeben. Wir versuchen, bestmöglich auf eure Wünsche einzugehen. Die Verteilung der Schlafplätze erfolgt dann per Mail. Bitte denkt daran, euch rechtzeitig bei euren Hosts zu melden, um das Ankommen und was ihr mitbringen müsst abzuklären.
Findet ihr hier.
Die Veranstaltungen tagsüber finden im KISS (Gebäude 65) und im MTI (Gebäude 44b) statt. Zum Abendessen und für das Abendprogramm am Samstag werden wir ins autonome Zentrum (Luxemburger Straße 93) gehen. Das AZ ist vom Campus aus am leichtesten mit dem Fahrrad zu erreichen, zu Fuß braucht man ungefähr 20 Minuten.
Wir werden versuchen, einen Ruheraum im KISS für euch bereit zu stellen. Dieser ist dafür gedacht, dass Menschen sich vor zu viel Geräuschkulisse und Eindrücken zurückziehen können. Es soll also darauf geachtet werden, dass hier keine lauten Gespräche oder Ähnliches stattfinden.
Zusätzlich haben wir auch einen Awareness-Raum, der zusammen oder in Absprache mit dem Awareness-Team genutzt werden kann.
An der KVB-Haltestelle Uniklinik Köln gibt es einen Lidl und ein paar Meter weiter auch einen Netto. Auf dem Weg vom Campus zum AZ kommt ihr auch an einem Rewe vorbei. Auf der Zülpicher Straße findet ihr auch viele Imbissbuden.
Das Essen wird komplett vegan sein. Allergene werden so gut es geht gekennzeichnet. Auf die Unverträglichkeiten und Allergien, die ihr bei der Anmeldung angegeben habt, werden wir so gut wie möglich Rücksicht nehmen. Wenn das nicht möglich ist, halten wir bezüglich Alternativen noch einmal Rücksprache mit euch. Glutenfreies Essen wird mit Ausnahme vom Freitagabend möglich sein, wir können allerdings für Zöliakie relevante Kreuzkontaminationen nicht ausschließen.
Am Freitagabend bereiten die Kölner Kritis mit Unterstützung von Friends ein Buffet mit verschiedenen Salaten, Brot usw. vor. Zum Frühstück wird es (gerettete) Brötchen mit Belag, Kaffee und Tee im KISS geben. Für das Mittag- und Abendessen wird gekocht werden, dafür braucht es noch Hilfe zum Vorbereiten (siehe Schichtplan). Nach den Mahlzeiten wird es immer eine Spülstraße geben, sodass das benutzte Geschirr abgewaschen werden kann.
Bringt bitte euer eigenes Geschirr und Besteck sowie eine Tupperdose mit.Unsere Orga ist explizit queer-friendly und hat keinen Platz für trans*feindliches Gedankengut. Bei Bedarf versuchen wir, FLINTA*-only-Schlafplätze zur Verfügung zu stellen.
Von Orga-Seite aus werden zu vorher angekündigten Zeitpunkten Gruppenfotos mit allen zusammen gemacht, um ein paar Bilder vor allem für unsere Website nutzen zu können. Wenn ihr nicht fotografiert werden möchtet, müsst ihr dort natürlich nicht dabei sein. Solltet ihr privat Fotos machen, sprecht bitte vorher ab, ob alle auf dem Foto erkennbaren Personen damit einverstanden sind.
Im AZ, wo unser Samstagabendprogramm stattfinden wird, dürfen generell keine Fotos gemacht werden.
Es wird im KISS die ganze Zeit über verschiedene Limos, Cola, Mate, Apfelschorle sowie Kaffee und Tee und natürlich Wasser geben. Für Limos etc. gibt es eine Spendenempfehlung, die wir vor Ort aufhängen sowie ein Spendenglas und einen Paypal-Account. Wir sind auf eure Spenden für die Getränke angewiesen, da wir ansonsten auf dem Geld dafür sitzen bleiben.
Weitere Fragen könnt ihr gerne jederzeit an vernetzung@kritmed.de richten.
Da das Programm am Sonntagmorgen wieder früh weitergeht, möchten wir spätestens um 02:30 die Veranstaltung beenden und allen noch etwas Schlaf ermöglichen.
Das Awareness-Team wird den ganzen Abend über für euch ansprechbar sein.
Geschirr (Teller, Besteck, Tasse)
Tupperdose
Schlafsachen (Isomatte, Schlafsack) in Absprache mir euren Hosts
Wasserflasche
Schreibsachen
Textil(ien) zum Besiebdrucken
Was ihr sonst noch so braucht, um euch wohl zu fühlen
Der Zeitplan wird auf der Website veröffentlicht sobald dieser final fertiggestellt ist. Informationen zu einigen Workshops und Vorträgen findet ihr jetzt schon auf Instagram unter @kritmed.vernetzung.
Weitere Fragen könnt ihr jederzeit an vernetzung@kritmed.de richten.